become a better designer in 30 days - daily logo challenge

 

daily logo challenge

Eine Designchallenge ist immer eine gute Möglichkeit um an sich selbst zu arbeiten. Diesen Monat habe ich, parallel zu meinem "Become a better designer in 30 days" eine weitere Challenge angenommen – jeden Tag ein Logo zu gestalten. 

Ich muss zugeben, dass diese Aufgabe dann doch nicht so einfach ist, immerhin muss ein Logo so einiges verkörpern.

1. Name

Der Name ist mitunter das Wichtigste in der Logo-Gestaltung, deshalb ist es unumgänglich sich zuerst mal einen Namen einfallen zu lassen. Da ich aber den Druck der Doppelkreativität (Name und Logo) vermeiden wollte, habe ich nach einer kleinen Runde Google etwas passendes gefunden: The Daily Logo Challenge ist eine Website, die dir jeden Tag für 50 Tage lang eine E-Mail mit einem Logo-Design Briefing schickt. Die Email enthält Infos über die Firma, Branche bzw. eine Auswahl an Marken- bzw. Firmennamen, die für die Logo-Gestaltung in Betracht gezogen werden sollen. Ziel dieser Challenge ist es einfach, sein Logo-Portfolio aufzubessern und zu aktualisieren - oder wenn man gerade anfängt, überhaupt Logo-Referenzen aufzubauen. Natürlich kann man das Designergebnis auch teilen, es gibt hierzu einen Hashtag oder man antwortet einfach der Briefing Email und bekommt so Feedback des Initiators, wie lange das dann wirklich dauert, kann ich leider nicht sagen, da ich meine Designs nie abgeschickt habe.

2. Trends vermeiden

Ein Logo sollte zeitlos sein, das integrieren von nicht zeitlosen Trends sollte man hier wenn möglich vermeiden.

3. Schwarz-Weiß

Ein Logo sollte auch in Schwarz-Weiß funktionieren, das ist vor allem bei Firmenstempel u.ä. mit Logos drauf wichtig. 

4. Multidisziplinär

Essentiell ist, dass das Logo variabel einsetzbar ist, das heißt es sollte sowohl auf einer Plakatwand als auch in einer Online-Anzeige gut aussehen.

5. Richtige Schriftart wählen

Abhängig davon für welche Branche man ein Logo gestaltet und was der Schwerpunkt der Firma im Detail ist, ist es wichtig die passende Schrift zu wählen. Eine etwas dynamischer Schrift für ein Sportmode-Label, eine handgemachte, verspielte Schrift für die Konditorei nebenan und etwas schlichtes, geometrisches für das IT-Unternehmen in der Stadt.

Wenn ich ein Logo gestalte, ist der erste Schritt der Griff zu Papier und Stift. Meistens habe ich dann auch schon einige Ideen, wie das Logo aussehen könnte und skizziere diese schnell damit ich sie "aus meinem System" bekomme und mich auf neue Ideen konzentrieren kann.

Falls mir dann doch die Inspiration oder die Ideen fehlen sollte, ziehe ich gerne Logo-Design Bücher zu rat und achte besonders auf Farbgebung der Beispiel-Logos bzw. die Hierarchie der Typographie und der Bildmarken. Meistens kommen mir dann auf diese Weise Ideen, die dann zu anderen Ideen und schlussendlich sogar zum finalen Logo führen.

Als Inspiration für euch habe ich auch eine Pinnwand auf Pinterest erstellt, indem ihr Fotos zur Entwicklung bekannter Logos findet als auch diverse Logo-Beispiele, Forminspirationen und interessante Farbkombinationen.